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Oct 13

13. Zurich Film Festival: die Stadt an der Limmat wurde wieder in Hollywood-Glamour gehüllt

Der ‚verflixte’ 13. Ausgabe des Zurich Film Festival (28. September - 8. Oktober 2017) ist ein eigentlicher Grosserfolg. Mit 98'300 Besucherinnen und Besuchern (Vorjahr: 90'500) konnte die Zahl der Zuschauer erneut um 8.5% gesteigert werden. Mit 160 Filmen und den vier neuen Festivalkinos im Riffraff verzeichnete das ZFF erneut ein deutliches Besucherwachstum und gegenüber den Vorjahren signifikant mehr ausverkaufte Vorstellungen.

„Das Publikum hat offenbar honoriert, dass wir unser Profil erneut geschärft und den Festivalgedanken weiterentwickelt haben“, freuen sich die beiden Co-Direktoren Nadja Schildknecht und Karl Spoerri. „Besonders in den Wettbewerbssektionen, in denen neue Arbeiten aus aller Welt im Mittelpunkt stehen, aber auch etwa in den Special Screenings, im Schwerpunkt mit Filmen aus Ungarn sowie in der erneut umfangreicheren Reihe ZFF für Kinder haben wir eine starke Publikumsnachfrage gespürt.“

„Mehr denn je wurde deutlich, dass das Festival in der Stadt allgegenwärtig ist“, so Nadja Schildknecht und Karl Spoerri. „Leidenschaft, Engagement und Herzblut war nicht nur bei unseren vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu spüren, sondern bei den Kinobesuchern, an den Talks , den Masters und bei den vielen Parallelveranstaltungen, die zusammen erst das Festival ausmachen.“

„Alle Hauptpreise in den drei Wettbewerbssektionen gingen an Erstlingsfilme, der Schweizer Film, der prominent vertreten war, wurde mehrmals ausgezeichnet, und schliesslich geht die Mehrheit der Preise an Regisseurinnen“, so Nadja Schildknecht und Karl Spoerri. Die Jurys zeigten sich in ihren Statements durchwegs beeindruckt von der hohen Qualität der Wettbewerbe wie der perfekten Organisation des Festivals.

Die international zusammengesetzten Jurys der drei Wettbewerbe vergaben ihre Goldenen Augen an der Award Night am Samstagabend im Opernhaus Zürich an die Erstlingsfilme POP AYE von Kirsten Tan aus Singapur, MACHINES von Rahul Jain aus Indien und BLUE MY MIND von Lisa Brühlmann aus der Schweiz. Brühlmann gewann zudem den Kritikerpreis und war während des Festivals bereits mit dem Kirchenpreis ausgezeichnet worden.

Der Schweizer Film AVANT LA FIN DE L'ÉTÉ von Maryam Goormaghtigh, ebenfalls ein Erstlingswerk, konnte den von einer ausländischen Kritikerjury vergebenen Förderpreis entgegennehmen. Die Kinderjury vergab ihren Preis an den Erstling UP IN THE SKY von Petter Lennstrand aus Schweden, und die Schweizerin Seraina Nyikos erhielt für ihr Projekt SECONDO den Preis für das beste Treatment.

Frauenpower

Auch am Grünen Teppich zeigten die Frauen dieses Jahr eine herausragende Präsenz. Bundespräsidentin Doris Leuthard eröffnete den Grossanlass, und mit Glenn Close, Alicia Vikander, Claire Foy, Emmanuelle Seigner, Valeria Golino, Birgit Minichmayr, Trine Dyrholm, Léa Pool, Ildiko Enyedi oder Tonie Marshall war für viel Frauenpower gesorgt.

Aber auch die Männer hatten prominente Auftritte in Talks, Masters und im Kino, etwa die Regisseure Rob Reiner, Roman Polanski und Marc Forster, der Drehbuchautor Aaron Sorkin, die Schauspieler Jake Gyllenhaal, Andrew Garfield, James Marsden, Bill Pullman, Simon Baker oder Moritz Bleibtreu sowie zum Abschluss der frühere US-Vizepräsident Al Gore.


Die Preise des 13. Zurich Film Festival
Hauptpreise an Singapur, Indien und die Schweiz
Beide Kritikerpreise gehen an die Schweiz
Publikumspreise an Kolumbien, Schweden und Deutschland

Die Hauptjurys der drei Wettbewerbe des 13. Zurich Film Festival vergeben ihre Goldenen Augen an POP AYE von Kirsten Tan aus Singapur (Internationaler Spielfilm), MACHINES von Rahul Jain aus Indien, Deutschland und Finnland (Internationaler Dokumentarfilm) und BLUE MY MIND von Lisa Brühlmann aus der Schweiz (Fokus: Schweiz, Deutschland, Österreich). Die Preise in den beiden Internationalen Wettbewerben sind mit je 25'000 Franken, der Preis im Wettbewerb Fokus: Schweiz, Deutschland, Österreich ist mit 20'000 Franken dotiert.

Der Förderpreis für einen Schweizer Film geht an AVANT LA FIN DE L'ÉTÉ / BEFORE SUMMER ENDS von Maryam Goormaghtigh (Schweiz, Frankreich) und der Kritikerpreis an BLUE MY MIND von Lisa Brühlmann (Schweiz). Den Publikumspreis erhält A RIVER BELOW von Mark Grieco (Kolumbien, USA), die Kinderjury vergibt ihren Preis an UP IN THE SKY / UPP I DET BLÅ von Petter Lennstrand (Schweden) und den Publikumspreis der Sektion ZFF für Kinder vergeben die jungen Zuschauer an DIE HÄSCHENSCHULE – JAGD NACH DEM GOLDENEN EI / RABBIT SCHOOL – GUARDIANS OF THE GOLDEN EGG von Ute von Münchow-Pohl (Deutschland).

DIE LISTE DER PREISE

Internationaler Spielfilmwettbewerb

Das Goldene Auge des 13. Zurich Film Festival für den besten Film im Internationalen Spielfilmwettbewerb geht an:
POP AYE von Kirsten Tan (Singapur)

Besondere Erwähnungen gehen an:
JUSQU'À LA GARDE / CUSTODY von Xavier Legrand (Frankreich)
UNDER THE TREE / UNDIR TRÉNU von Hafsteinn Gunnar Sigurðsson (Island, Dänemark, Polen, Deutschland)

Internationaler Dokumentarfilmwettbewerb

Das Goldene Auge des 13. Zurich Film Festival für den besten Film im Internationalen Dokumentarfilmwettbewerb geht an:
MACHINES von Rahul Jain (Indien, Deutschland, Finnland)

Besondere Erwähnungen gehen an:
DIE GENTRIFIZIERUNG BIN ICH. BEICHTE EINES FINSTERLINGS / I AM GENTRIFICATION. CONFESSIONS OF A SCOUNDREL von Thomas Haemmerli (Schweiz)

AL OTRO LADO DEL MURO / THE OTHER SIDE OF THE WALL von Pau Ortiz (Spanien, Mexiko)

Fokus: Schweiz, Deutschland, Österreich

Das Goldene Auge des 13. Zurich Film Festival für den besten Film im Wettbewerb Fokus: Schweiz, Deutschland, Österreich geht an:
BLUE MY MIND von Lisa Brühlmann (Schweiz)

Schweizer Förderpreis

Der Förderpreis für den besten Schweizer Film im ganzen Programm geht an:
AVANT LA FIN DE L'ÉTÉ / BEFORE SUMMER ENDS von Maryam Goormaghtigh (Schweiz) Eine Besondere Erwähnung geht an:
TIERE / ANIMALS von Greg Zglinski (Schweiz, Österreich, Polen)

Kritikerpreis

Die Filmkritiker vom Schweizerischen Verband der Filmjournalistinnen und Filmjournalisten vergeben den Preis für den besten Erstlings-Spielfilm an:
BLUE MY MIND von Lisa Brühlmann (Schweiz)

Publikumspreis

Der Publikumspreis an einen Film in einem der drei Wettbewerbe, den die Zuschauer und Zuschauerinnen bestimmen konnten, geht an:
A RIVER BELOW von Mark Grieco (Kolumbien, USA)


Publikumspreis Kinderfilme  

Der Publikumspreis für einen Film der Sektion ZFF für Kinder geht an:
DIE HÄSCHENSCHULE – JAGD NACH DEM GOLDENEN EI / RABBIT SCHOOL – GUARDIANS OF THE GOLDEN EGG von Ute von Münchow-Pohl (Deutschland)

Treatment-Wettbewerb

Der Preis für das beste Treatment geht an:
Seraina Nyikos für das Projekt SECONDO (Schweiz)

Das 14. Zurich Film Festival findet von Donnerstag, 27. September bis Sonntag, 7. Oktober 2018 statt. 

Daiva I. Petosiene, Mindaugas Petrosius

Jul 16

LASER World of PHOTONICS 2017, München: Auf dem Stand von dem Weltweitunternehmen QIOPTIQ. Foto: D.I.Petrosiene

LASER World of PHOTONICS 2017, München: Auf dem Stand von dem Weltweitunternehmen QIOPTIQ. Foto: D.I.Petrosiene

LASER World of PHOTONICS 2017:  23. Weltleitmesse und Kongress für komponenten, Systeme und Anwendungen der Photonic

Die Messe LASER World of PHOTONICS, von 26. bis 29. Juni 2017 in München, setzte neue Rekorde: Auf 55.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche haben mehr als 1.250 Aussteller ihre Ideen für die Zukunft der optischen Technologien vorgestellt. Gleich nebenan traffen sich Spitzenforscher und industrielle Praktiker zum fachlichen Austausch auf dem Wold of Photonics Congress 2017, einem der größten Fachkongresse in der Photonikwelt.

Sie gilt als eine Schlüsselbranche für das 21. Jahrhundert. Photonik ebnet modernder Kommunikation ebenso den Weg, wie medizinischem Fortschritt. Sie lässt Maschinen fühlen, Roboter sehen. Sie erlaubt Astronomen tiefste Einblicke in die Entstehung unseres Universums und liefet Biologen Live-Bilder aus lebenden Zellen. Photonik ist mittlerweile in allen Bereichen des menschlichen Lebens ein Treiber des Fortschitts. Das Werkzeug Licht hat ungeahnte Hebelkraft - die bei weitem noch nicht erschlossen ist.

Laut Marktpognosen wird die Photonikbranche ihre globalen Umsätze im laufenden Jahrzent von 350 Milliarden auf 615 Milliarden Euro steigen. Treiber sind der steigende Bedarf an Sensoren, Imaging-Systemen und hoch präzisen Laser-Systemen in den vernetzten, weitgehend automatisierten Produktionsprozessen der Industrie 4.0. Auch die Entwicklung von (teil-)autonom fahrenden Fahrzeugen und das steigende Sicherheitsniveau im Verkehr setzten den massenhaften Einsatz von Umfeldsensoren und immer intelligenterem Licht voraus. 

Messe Highlights 2017: Mit ihren Schwerpunkten Sensorik, Laser-Materialbearbeitung, Imaging und Additive Manufacturing greift die LASER Eorld of PHOTONICS 2017 dynamische Wachstumsfelder auf, in denen optische Technologien für ein klares Plus an Produktivität und Prozesssicherheit sorgen. Das flexibe, präzise steuerbae Werkzeug Licht ist zusammen mit Kamerasystemen, die selbst in Hochgeschwindigkeitsprozessen winzige Fehler aufdecken und mit berührungsloser optischer Messtechnik die Basis für selbst korrigierende Produktionsprozesse in der Industrie 4.0 Photonik ist auch hier der Enabler.

Die Bio-Photonik ist ein weiteres Messe-Highlight: Ultrahochauflösende Bildgebung, immer präzisere Spektroskopie und Lasersysteme versetzen Mediziner, Biologen, Chemiker, aber auch Pharma- oder Materialforscher in die Lage, bisherige Grenzen der Erkenntnis systemisch zu verschieben. Patienten profitieren davon in Form verbesserter Diagnostik, Therapien und schonendener Operationsverfahren, bei denen Chirurgen mit Lasern statt Skalpellen arbeiten und tief in Organe oder Blutgefäße blicken, ohne Körper dafür öffnen zu müssen. Auch die Augenheilkunde macht duch Laser rasante Fortschritte.

Nach der erfolgreichen Premiere der STARTUP World in 2015 bietete die LASER World of PHOTONICS 2017 erneut eine Kommunikationsplattform für Jungunternehmer. Dabei wude eigens für Start-Ups, die maximal fünf jahre alt sind, ein Starterpaket geschnürt. So könnten sich Newcomer mit stark reduzietem Organisations- und Ressourcenaufwand an der Messe beteiligen. Somit traffen sich auf der Weltleitmesse die wichtigsten Unternehmen in der Photonik- Branche: von Start-ups bis hin zu den Key Playern.

Wold of Photonics Congress 2017: manche Technologie, die mittlerweile in Anwendung ist, wurden zunächst auf dem Congress vorgestellt und diskutiet. Insgesamt fünf Konferenzen haben stattgefunden:

- Conference on Lasers and Electro-Optics/Europe and the European Quantum Electronics Conference;

- Lasers in Manufacturing - LiM 2017, mit einer Sub-Konferenz zum Additive Manufacturing;

EOS Conferences on Optical Technologies;

Optical Metrology 2017;

ECBO 2017 - European Conferences on Biomedical Optics.

Keine andere Disziplin hat vergleichbaen Einfluss auf das globale Innovationsgeschehen wie die Photonik. Ihr Erfolg ruht auf drei Säulen: Wissenschaftliche Exzellenz, Ideenreichtum- und Gründergeist.

Daiva I. Petrosiene



Feb 17

Die BAU 2017 präsentiert zum vierten Mal die ‘’Lange Nacht der Architektur’’: Pressekonferenz im upside east, Dr. Reinhard Pfeiffer stellt die Highlights der LNDA vor. Foto: Daiva I. Petrosiene

Die BAU 2017 präsentiert zum vierten Mal die ‘’Lange Nacht der Architektur’’: Pressekonferenz im upside east, Dr. Reinhard Pfeiffer stellt die Highlights der LNDA vor. Foto: Daiva I. Petrosiene

Die Lange Nacht der Architektur, München, 20. Januar 2017

‘’Die Lange Nacht der Architektur ist ein Erfolgsprojekt. Innerhalb von nur vier Jahren hat sie sich zu einer anerkannten Marke im Veranstaltungsprogramm der Stadt München entwickelt. Sie ist alle zwei Jahre ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender’’ , so Dr. Reinhald Pfeiffer, Geschäftsführer der Messe München.

Sie ist ein ganz besonderes Highlight im Rahmenprogramm der Weltmesse Bau: Bereits zum vierten Mal führte die Lange Nacht der Architektur zu Münchens schönsten und interessantesten Gebäuden. Am 20. Januar 2017, könnten Aussteller, Messebesucher und alle Architekturinteressierten einen Blick hinter die Kulissen werfen. Mehr als 70 Bauwerke nahmen diesmal teil - Rekord.

‘’Als wir 2011 mit der ersten Langen Nacht gestartet sind, waren unsere Erwartungen überschaubar. Ob es gelingen würde, Münchner Bürger für das Thema unserer Fachmesse BAU zu begeistern, das wusste keiner so genau. Als dann aber in einer frostigen Januar-Nacht tausende Menschen in Münchens interessanteste Gebäude drängten, war klar: Dieses Projekt hat das Zeug zum Knüller! ‘’, so Dr. Rheinhald Pfeiffer.

Die Idee erwies sich von beginn an als Volltreffer. 2015 nahmen 30.000 Architekturbegeisterte an den nächtlichen Führungen teil.  Mehr als 35.000 Architekturbegeisterte nahmen an der Veranstaltung 2017 teil. Die „Lange Nacht der Architektur“ (LNDA) gewährte auch diesmal wieder einzigartige Einblicke in die architektonisch eindrucksvollsten Gebäude, Stadtentwicklungsprojekte, Showrooms und Infrastrukturprojekte der bayerischen Landeshauptstadt. 

Geschäftsführer Dr. Reinhard Pfeiffer: „Die überwältigende Resonanz zeigt, dass München nicht nur eine großartige Architekturlandschaft hat, sondern dass auch das Interesse der Stadtgesellschaft daran riesig ist.  70 Gebäude – per Busshuttle oder zu Fuß.  Mit elf verschiedenen Routenvorschlägen und dank der Überschneidung an bestimmten Knotenpunkten konnten sich die Architekturbegeisterten ihre Wunschroute individuell zusammenstellen oder vorgeplanten Routen folgen. Als zentrale Anlaufstelle hat sich der Odeonsplatz bewährt. Bereits während der Fahrt informierten Architektur-Studenten über die Gebäude. Darüber hinaus gab es Spazier-Touren durch die Münchner Innenstadt, die hervorragend angenommen wurden, wahlweise mit und ohne Führung. 

München aus verschiedenen Perspektiven: Zu den 20 neuen Gebäuden, die sich erstmalig im Rahmen der LNDA präsentierten, gehörten u.a. das München Hoch5 im Werksviertel am Ostbahnhof, wo auch die Eröffnungsveranstaltung stattfand.

 Ebenfalls zum ersten Mal dabei: die BMW LKW-Logistik Administration, die Isartalwerkstätten, die Schreinerei Würzburger, die Faulturmanlage im Klärwerk Gut Großlappen sowie die Evangelisch-lutherische Kirche St. Lukas am Mariannenplatz.

 Ein weiterer Neuling, die Brainlab AG, war in diesem Jahr besonders gefragt. Die Brainlab AG errichtete, nur einen Steinwurf vom Messegelände entfernt, auf dem Areal des ehemaligen Flughafen Riem ihre neue Firmenzentrale. Blickfang des neuen Hauptsitzes ist der denkmalgeschützte Flughafen-Tower, umrahmt von einem modernen Neubau aus Glas. Mariana Fuchs von der Brainlab AG war überwältigt von den Menschenmassen: „Unser Geschäftsfüher Stefan Vilsmaier wollte eigentlich alle Touren selbst durchführen. Bei diesem Ansturm mussten wir aber kurzfristig umdisponieren und weitere Touren anbieten, um allen Besuchern gerecht zu werden. Besonders der Aufstieg in den Flughafen-Tower war sehr beliebt.“ 

Auch alte Bekannte wie das Osram Lighthouse mit dem Skyline Tower oder die TenTowers waren erneut mit von der Partie und erlaubten einen Blick auf das nächtliche München. Susanne Bühler, die Marketingverantwortliche bei der Osram AG, war sehr erfreut über das Ergebnis: „Wir waren auch dieses Mal total begeistert von der Resonanz, schon ab der ersten Stunde waren die Möglichkeiten einen Blick vom Skyline Tower auf München zu werfen ausgeschöpft. Auch unser Beleuchtungskonzept war ein voller Erfolg.“ 

Auch bei den übrigen Gebäuden war für jeden Geschmack etwas dabei: So konnten z.B. das pro aurum Goldhaus oder das Stadion an der Grünwalder Straße besichtigt werden. In nahezu allen Gebäuden gab es Führungen und / oder ein kleines Rahmenprogramm mit Highlights für Besucher zum Staunen und Genießen. An vielen Gebäuden bildeten sich lange Schlangen, doch die Architekturbegeisterten harrten auch in frostiger Kälte geduldig und erwartungsvoll aus

Für die Fahrten zwischen den Gebäuden wurden insgesamt 85 Shuttlebusse eingesetzt. Während der Busfahrten zwischen den Gebäuden konnten sich die Menschen aufwärmen, gegenseitig kennenlernen und auch ihrem Wunsch Ausdruck geben, dass diese Veranstaltung regelmäßig stattfinden und unbedingt wiederholt werden sollte. Auch die Betreiber der an der „LNDA“ teilnehmenden Gebäude zeigten sich begeistert von der Idee, anlässlich der ArchitekturFachmesse BAU regelmäßig eine Brücke von den Messehallen in die Stadt zu schlagen und so das Thema Architektur einem breiten Publikum nahe zu bringen. 

Daiva I. Petrosiene

BAU 2017 Munich: Product innovations - whether it’s windows, doors, floor coverings or new facade elements - are presented first at BAU. Photocredit: Daiva I. Petrosiene

BAU 2017 Munich: Product innovations - whether it’s windows, doors, floor coverings or new facade elements - are presented first at BAU. Photocredit: Daiva I. Petrosiene

BAU 2017 Munich: World’s Leading Trade Fair for Architecture, Materials ans Systems

On January 16 -21, 2017, over 2,000 exhibitors from more than 40 countries again presented everything that’s applied in planning and building. Especially among architects from all over the globe, the world-leading trade fair BAU in Munich is regarded as an indispensable source of information and inspiration.

BAU’s universal, multidisciplinary approach makes it the industy’s most important meeting point for all those who are involved professionally in planning and building: from investors to planners and architects to tradespeople and building operators. 

The 17 exhibition halls of BAU are arranged every year according to building materials and product and thematic areas. In addition, there are key themes which are newly specified for each BAU in consuktation with the exhibiting industry. The key themes of BAU 2017 are:

intelligent facades;

digital design;

construction and management,

smart buildings;

living and building 2020.

BAU is regarded as the world’s leading trade fair for architecture: for planners, architects and construction engineers from throughout the world, it is the number one information and communication platform. At no other event in the world is this visitor group represented in such numbers and so prominently too. For BAU 2015, 65,000 visitors came from architecture and planning offices - ten years before, the figure was just 25,000. Held in such high esteem among planners and architectures, BAU has an absolutely unique selling proposition. 

And BAU 2017 again provided numerous offers specifically for architects:

In the three forums of the fair (C2, A4 and BO), there were different daily topics that were oriented to the key themes. The variety of topics was huge: smart building materials, BIM, modular construction, easy tech - lowcost etc. The speakers in the forums were independent experts from all over the world, including representatives from well-known offices like Jean Nouvel, Paris; SOM, New York; Nikken Sekkei, Tokyo; David Chipperfield, Berlin; and KSP, Frankfurt.

The special shows at BAU were also aimed essentially at planners and engineers. Here BAU works together with partners from research and science. For the special show ‘’CityLaboratory: R & D ideas for designing spaces’’, that’s the Fraunhofer Building Innovation Alliance. Its 14 institutes presented their current research and developement work for urban centers: building that respond to their users and simultaneosly ‘’think’’ in terms of energy efficienty, facades with properties that have a positive influence on the indoor climate - and much more. 

As part of BAU, numerous architecture awards were also presented; these include the Bauwelt Award ‘’First House’’ and the DETAIL Award. The Archi-World Academy Award, a competition for young architects and architecture students from all over the world, is a highlight. Twelve star architects, who also make up the jury, offer six-month internships at their offices. Once again, more than 1,400 young architects from across the globe have applied to take part.

In addition, BAU is a platform for premiers. The exhibiting industry gears the developement of ita new products to the cycle of BAU.

Daiva I. Petrosiene

BAU 2017 München: Inspirationsquelle für Architekten - ‘’Schüco’’ Stand. Foto: Daiva I. Petrosiene

BAU 2017 München: Inspirationsquelle für Architekten - ‘’Schüco’’ Stand. Foto: Daiva I. Petrosiene

BAU 2017 München: Lösungen für die Zukunft des Bauens


Von über 250.000 Besuchern kamen zur BAU 2017 erstmals 80.000 aus dem Ausland. Die BAU, Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme, 16. - 21. Januar 2017, Messe München, hat damit international nochmals deutlich zulegen können (2015: 72.000 Besucher). Ihren Ruf als Architektenmesse konnte die BAU mit wieder 65.000 Besuchern aus Architektur- und Planungsbüros einmal mehr untermauern. Mit 2.120 Ausstellern aus 45 Ländern wurde auch auf Ausstellerseite ein neuer Rekordwert erzielt.


Messe-Geschäftsführer Reinhard Pfeiffer freut sich über dieses Ergebnis:
„Zum wiederholten Male hat die BAU Rekordwerte erzielt. Sie hat damit ihre Stellung als Innovationsmotor und Impulsgeber der Baubranche eindrucksvoll bewiesen.“ Auch Dieter Schäfer, Vorsitzender des Ausstellerbeirats der BAU, zeigt sich begeistert: „Aus Sicht der Aussteller war die BAU ein voller Erfolg. Sie trägt zu Recht den Titel Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme.“ Für Martin J. Hörmann, stellv. Vorsitzender des Ausstellerbeirats der BAU, ist die BAU „das Branchenhighlight alle zwei Jahre“.

Zu den Top-10 Besucher-Auslandsmärkten gehörten wieder drei Länder außerhalb der EU: die Türkei (3.055 Besucher / 2015: 3.716), Russland (2.868 / 2015: 2.500) und China (2.235 Besucher / 2015: 2.090).


An der Spitze des Besucherrankings der BAU stehen auch diesmal die Nachbarländer Österreich (11.520 Besucher), die Schweiz (5.243) und Italien (5.013). Dass die BAU auch außerhalb Europas immer stärker wahrgenommen wird, zeigt die Liste der Länder, die am meisten zugelegt haben. Darunter sind Südkorea (1.301 Besucher / +42%), die USA (792 Besucher / +40%) und Indien (803 / +59%).

„Die 1964 ins Leben gerufene BAU hat sich in ihrer über 50-jährigen Geschichte zu einem weltweit beachteten Mega-Event entwickelt. Diesen Eindruck gewann jeder, der sich seinen Weg durch die 17 Messehallen bahnte“, erklärte BAU-Projektleiter Mirko Arend. Vom ersten Tag an waren Hallen und Messestände voll, wie immer prägten aufwendig inszenierte - häufig doppelstöckige - Standpräsentationen das Bild. An den Ständen sah und hörte man Besucher aus der ganzen Welt. Die 2.120 Aussteller aus 45 Ländern waren darauf gut vorbereitet. Viele hatten speziell geschultes Personal zur BAU mitgebracht, um die vielen internationalen Gäste noch besser betreuen zu können. Auch wenn die BAU 2017 von ihren Ausstellern vollen Einsatz forderte: Angesichts vieler neuer Kontakte, qualitativ hochwertiger Besucher und guten konjunkturellen Aussichten war die Laune an den Messeständen blendend.

Internationalität, Qualität und Vielfalt der Fachbesucher begeisterten die Aussteller auch diesmal wieder. Der eindeutige Tenor: Die BAU hat eine Ausnahmestellung, sie ist die wichtigste Messe der Branche, national wie international. „Die BAU hat wieder einmal ihre Sonderstellung als Weltleitmesse der Branche unter Beweis gestellt“, erklärte Bernard Gualdi, Leiter Unternehmenskommunikation von Braas. „Die BAU hat sich mehr denn je als die internationale Leitmesse erwiesen“, untermauerte Thomas Lauritzen von Schüco diese Feststellung. Ayten Yilmaz von WICONA formulierte kurz und bündig: „Die BAU ist der Knaller.“ Marc Everling, Leiter Marketing Kommunikation von Interpane, lobte die Vielfalt der BAU-Besucher: „Mit der BAU haben wir einen Rundumschlag von allen Zielgruppen.“ Der Eindruck von Werner Hansmann, Chef von Saint-Gobain Rigips: „Die Zahl der internationalen Kontakte hat in diesem Jahr noch einmal spürbar zugenommen.“ Hannes Spiss war mit dem chinesischen Unternehmen Northglass zum ersten Mal auf der BAU und der Vizepräsident zeigte sich „komplett überwältigt. Für uns ist eine Teilnahme 2019 ein absolutes Muss“. Im Hinblick auf die nächste BAU in zwei Jahren kam von praktisch allen Ausstellern die klare Ansage: Wir sind wieder dabei!

Die Position der BAU als absolute Nummer eins der Branche lässt sich auch aus der vom Marktforschungsinstitut Gelszus durchgeführten Ausstellerbefragung ablesen, deren Topwerte kaum noch steigerungsfähig sind. Danach beurteilten fast alle Aussteller (98 Prozent) die BAU mit „ausgezeichnet bis gut“. Ihr Leitmessecharakter wird ebenso auf breiter Front (95 Prozent) anerkannt. 95 Prozent der Aussteller erteilten Bestnoten für die Qualität, 91 Prozent für die Internationalität der Besucher. Wenig überraschend: Die aktuelle wirtschaftliche Situation wird von den Ausstellern diesmal besser gesehen als 2015. 91 Prozent - gegenüber 81 Prozent vor zwei Jahren - beurteilen sie mit „ausgezeichnet bis gut“. Die Aussteller bestätigen: Die Bereitschaft zu konkreten Geschäftsabschlüssen hat sich im Vergleich zu 2015 nochmals verbessert. Fast alle Aussteller (98 Prozent) wollen auch 2019 wieder dabei sein.

Das breit gefächerte Angebot der BAU 2017 wurde auf alle für die Baubranche wichtigen Besucherzielgruppen zugeschnitten:

Planer: Architekten, Innenarchitekten, Ingenieure, Tragwerksplaner, kommunale und staatliche Baugenehmigungsbehörden, Energieberater.

Investoren: Wohnungsbaugesellschaften, private und kommunale Bauträger, Immobilienverwalter, Fondmanager, Retail / Handelsketten, Facility Manager (Gebäudeinstandhaltung).

Bau-/Ausbaugewerbe: Bodenleger, Dachdecker, Estrichleger, Fassadenmonteure, Fenster-/ Glassfassadenbauer, Fliesenleger, Glaser, Installateure / Heizungsbauer, Klempner, Landschaftsgärtner, Maler / Lackierer, Mauer / Betonbauer, Metallbauer / Schlosser, Parkettleger, Rolladen- / Jalousiebauer, Schreiner, Solartechniker, Stuckateure, Trockenbaumonteure, Wärme-/ Kälte- / Schallschutzisolierer, Zimmerer.

Handel: Baustofffachhandel, sonstiger Handel.

Forschung, Aus- und Weiterbildung: Hochschulen, Forschungsinstitute, Meisterschulen, Fach- und Berufsschulen.


Auch wenn die BAU nicht nur durch die Vielfalt der Besucher, sondern auch durch ihre Themenvielfalt überzeugte, so standen doch zwei Themen im Mittelpunkt des Messegeschehens: Wie stark die Digitalisierung die Zukunft des Bauens beeinflussen wird, zeigten vor allem die Aussteller der BAU IT in Halle C3. BIM – das Thema Building Information Modeling – war dort allgegenwärtig. Das andere in den Messehallen dominierende Thema: smarte „mitdenkende“ Bauelemente und -systeme, die bestimmte Eigenschaften besitzen und auf äußere Einflüsse reagieren: vom Türgriff mit Fingerscanner über die Energie erzeugende Fassade bis hin zur Systemlösung für das voll vernetzte Smart Home.

In den skandinavischen Ländern, Großbritanien und den USA sind digitale Planungs- und Bauprozesse schon relativ weit verbreitet. Die deutsche Bauindustrie muss dagegen noch weiter aufholen, um im immer internationaler werdenden Wettbewerb nicht zurückzufallen.Hinter dem Building Information Modeling (BIM) steht die Idee eines digitalen Modells: Das geplante Bauwerk wird nicht mehr über eine unüberschaubare Menge von Plänen der unterschiedlichen Disziplinen begriffen (Architektur, Tragwerksplanung, TGA etc.), sondern über ein mehrdimensionales, datenbasiertes Modell abgebildet. Ingenieure, Architekten, Investoren sowie Projektsteuerer und die späteren Betreiber arbeiten über diese zentrale Platform von Anfang an zusammen, sind frühzeitig über den jeweils aktuellen Plannungsstand informiert. Bei der Arbeit mit BIM werden die einzelnen Bauteile zu Trägern von projektrelevanten Informationen, die in Form von Listen, Kalkulationen, Terminplänen oder Simulationen ausgegeben und miteinander verknüpft werden können. Man arbeitet also nicht mehr einfach mit ‘’Abbildungen’’ von Bauteilen, sondern mit ‘’Smart Data’’ - eine neues Level der Digitalisierung.


Setzt die BAU schon bei der Qualität der Aussteller und deren Standpräsentationen Maßstäbe, so gilt das erst recht für das Rahmenprogramm. Die drei Messeforen waren auch diesmal wieder ein Publikumsmagnet. Mitten in den Hallen (C2, A4 und B0) platziert, konnte man dort quasi im Vorbeigehen – und kostenlos! - die großen Themen der Branche „mitnehmen“, erläutert von unabhängigen Fachleuten aus Architektur, Forschung und Industrie. Im Mittelpunkt der Vorträge standen die Digitalisierung des Planens und Bauens, das modulare serielle Bauen sowie das Thema „smart“: Das Forum B0 legte einen weiteren Schwerpunkt auf praktische Lösungen zur Sanierung und Modernisierung von Gebäuden, außerdem fand dort der Tag der Immobilienwirtschaft und der Hochschultag statt.

Begleitend zu den Präsentationen der Aussteller wurden die Leitthemen der BAU 2017 (Intelligente Fassade – Digital Planen, Bauen und Betreiben – Vernetzte Gebäude – Bauen und Wohnen 2020) in mehreren Sonderschauen thematisiert und veranschaulicht - aus verschiedenen Blickwinkeln und unter unterschiedlichen Aspekten. Die BAU arbeitete dabei mit renommierten Partnern zusammen: mit der Fraunhofer-Allianz Bau, der DGNB Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen, dem ift Rosenheim sowie der GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik ®.

Eröffnet wurde die BAU 2017 von Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). In ihrer Rede bezeichnete sie die Baubranche als „Schlüsselbranche“ für zentrale gesellschaftliche Aufgaben. Mit der Wohnungsbauoffensive sei man auf dem richtigen Weg: „Es brummt auf Deutschlands Baustellen. Nach Jahren der Stagnation haben wir eine Trendwende geschafft.“ Nach einem ausführlichen Messerundgang eröffnete die Ministerin die BMUB-Konferenz unter dem Titel „Baupolitik ist gefragt!“.

Ein Glanzlicht im Rahmen der BAU war erneut die Lange Nacht der Architektur. Über 35.000 Besucher wollten am Freitagabend 70 Gebäude, architektonische Highlights der Stadt München, im nächtlichen Lichterglanz erleben.


Erneut wurden im Rahmen der BAU zahlreiche Preise verliehen, darunter der 1:1 Preis „Das erste Haus“ in Kooperation mit der „Bauwelt“, der AIT-Innovationspreis, der BAKA-Preis für Produktinnovationen, der Preis „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“, der Baustoffmarkt-Oskar sowie der Bayerische Ingenieurpreis. Höhepunkt war sicher die Bekanntgabe der Gewinner der Archi-World-Academy, einem Wettbewerb, den die BAU zum dritten Mal gemeinsam mit dem Architekturportal Archi-World ausgeschrieben hatte. Die zwölf Gewinner, die aus über 1.500 Bewerbern aus aller Welt ausgewählt wurden, dürfen sich über halbjährige Praktika bei internationalen Top-Architekten freuen und zeigten sich begeistert Seite an Seite mit ihren künftigen Arbeitgebern.

Die nächste BAU findet vom 14. bis 19. Januar 2019 mit zwei neuen Hallen auf dem Gelände der Messe München statt. Das Ausstellungsgelände vergrößert sich auf 200.000 Quadratmeter.

Daiva I. Petrosiene

Nov 25

mbt Meetingplace, 24. November 2016, Postpalast München: APASSIONATA Park München GmbH stellt den APASSIONATA Showpalast, eine außergewöhnliche Veranstaltungs-Location direkt neben der Allianz Arena vor. Ab März 2017 erwartet den Besucher eine...

mbt Meetingplace, 24. November 2016, Postpalast München: APASSIONATA Park München GmbH stellt den APASSIONATA Showpalast, eine außergewöhnliche Veranstaltungs-Location direkt neben der Allianz Arena vor.  Ab März 2017 erwartet den Besucher eine spektakuläre Entertainment- Show ‘’Der Traum’’: Energieladene Tanz- und Akrobatikdarbietungen, die schönsten Pferderassen, internationale Traditionen der Reitkunst, bisher einzigartige Licht-, Sound- und Bühneneffekte, märchenhaft geschneiderte Kostüme und eigens komponierte Musik.

Fotocredit: Daiva I. Petrosiene