INHORGENTA MUNICH 2016. Drei magische Worte signalisieren den Wandel: Individual. Ispiring. Innovative.

Die INHORGENTA MUNICH ist seit über 40 Jahren die internationale Order- und Kommunikationsplattform für Schmuck und Uhren. Nach sorgfältiger Prüfung, und in Absprache mit den Vertretern des Fachbeirats, hat die Projektleitung beschlossen, die INHORGENTA MUNICH auch in 2016 ausschließlich Fachbesuchern zu öffnen.

Vier Tage (12.-15. Februar 2016) voll informativer Vorträge, spannender Podiumsdiskussionen und aufschlussreicher Symposien erwarteten die Besucher der 43. INHORGENTA MUNICH. Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München: ‘’Unsere Inhalte fokussieren auf die gesamte Entwicklung der Branche, die zunehmende Rolle des Online-Handels und damit einhergehende neue Verkaufsstrategien sind unabdingbare Bestandteile eines marktorientierten Geschäftsmodells mit Erfolgsaussichten’’.

Die Digitalisierung verändert Wirtschaft und gesellschaft umfassend. Auch die Schmuck- und Uhrenbranche muss sich damit auseinandersetzen. Welche Möglichkeiten dem Juwelier offenstehen, um sich in der digitalen Welt bestmöglich zu vernetzen und sein Business zu etablieren, zeigte der erste Web Campus der INHORGENTA MUNICH 2016. Dabei haben Social-Media-Experten auf den Punkt gebracht, wie sich interessante Facebook- und Twitter-Kanäle aufbauen lassen und sich damit Zugang zu neuen Kundengruppen eröffnet.

Die neu konzipierte Hallenstruktur hat die INHORGENTA MUNICH für Besucher übersichtlicher gemacht und bietete den ausstellern ein ideales Ambiente für die Präsentation ihrer Schmuckkollektionen. Die Halle B1 wurde zur Präsentationsfläche für Luxusschmuckmarken, während die Halle A1 für Uhrenmarken eingerichtet. Das neue Messekonzept überzeugt: Eine neue Innenarchitektur, Kunstinstallationen und exotische Gärten bilden mit den Ständen der Aussteller ein einzigartiges Messeerlebnis. ‘’Mit dem Licht haben wir auch das Farbkonzept der Halle für Fine Jewelry vollkommen verändert. Warme Gold- und Bronzetöne schaffen nun ein perfektes Ambiente’’, so Klaus Dittrich.

Der elegant geschwungene laufsteg im Zentrum der B1 bildete das Herzstück der Fine Jewelry Halle: Im Rahmen von Live-Fashion-Shows präsentierten hier Models dem Publikum neue Kreationen der Aussteller, dabei wurde der getragene Schmuck simultan auf großen Leinwänden gezeigt.

Trends im Schmuckbereich: Die Farbpalette reicht von puderigem Rosa und Ecru über helle Grün- und Blautöne bis zu Flieder. Viele Aussteller der INHORGENTA MUNICH greifen diesen Trend mit Farbsteinen wie Turmalin, Rosenquarz, Chalcedon, Peridot, Aquamarin oder Amethyst in ihren aktuellen Kollektionen auf. Dagegen bilden kräftige Farbtöne wie Fuchsia, Himbeere, Aubergine, Violett und Petrol einen spanenden Gegensatz.

Trends im Uhrenbereich: Der Trend geht zu dezenter Eleganz - flache Gehäuse und grazile Formen stehen bei den Uhrenmodellen für die Damen hoch im Kurs. Im hochwertigen Bereich sind die zeitmesser in Gold gehalten und oftmals mit Brillanten besetzt. Die INHORGENTA MUNICH hat zur letzten Veranstaltung die Wichtigkeit des Qualitätssiegels ‘’Made in Germany’’ betont. Eine eigene Sonderfläche bot einen umfassenden Überblick zum Thema und präsentierte nahmhafte deutsche Designer, Manufakturen, Hersteller und Scheideanstalten. Die Verbindung klassischer Uhrmacherkunst mit modernsten Fertigungstechniken ist eine wichtige Grundlage für die Produktion hochwertiger Zeritmesser.

Luxusklasse für das Handgelenk: nachdem JUNGHANS aus Schramberg bereits mit der neuen Fliegeruhr Meister Pilot die Vergangenheit wieder aufleben lässt, zelebriert die Uhrenfabrik mit der Meister Driver ebenfalls genüsslich Zeitgeschichte, denn edle Oldtimer und hochwertige mechanische Uhren haben vieles gemein: Beide stehen für zeitlose, klassische Werte sowie Ingeneurskompetenz und beide wissen für die Qualität und Schönheit der Mechanik zu begeistern. In diesem Sinne ist auch die neue Meister Driver Handaufzug entstanden. Als Vorbild aus der Vergangenheit diente hier ein Oldtimer, und zwar kein geringer als ein Maybach DS 8 Zeppelin (Baujahr 1932).

Autorin: Daiva I. Petrosiene